Bildschirme kalibrieren - spezielle Tools helfen
Der
Bildschirm wird von vielen als Mittel zum Zweck sehr pragmatisch
gesehen. Die dahinter stehende Technik findet meist wenig Beachtung
beim Kauf.
Entsprechend wird sich oft nur unzureichend über die Lichtverhältnisse
des Monitors, dessen Reaktionszeit oder seiner Blickwinkelsichbarkeit
im Vorfeld informiert.
Für
einige Anwendungen kann die Wahl des Bildschirms aber zum echten
Problem oder gerade zur Perfektion führen. Da Flachbildschirme
die alten Röhrenmonitore fast vollständig vom Markt gedrängt
haben, muss man auf die Unterschiede der beiden Anzeigemodelle eingehen,
um zu Hause nicht unangenehm überrascht zu werden. Am besten
beraten sind natürlich PC-Anwender die regelmäßig
in Fachzeitschriften stöbern. Zu schnell ändern sich die
technischen Details von PC Hardware und dabei ist es egal, ob es
sich um Eingabegeräte oder Ausgabegeräte handelt. Um
auf dem Laufenden zu bleiben ist eine Abo
Zeitschrift fast schon Pflicht.
Vor allem für Spieler sind die Werte eines Schirm oft siegesentscheidend.
Die Flachbildschirme brauchen eine gewisse Zeit, um das von der
Grafikkarte eingehende Signal in die Anzeige des Bildes umzuwandeln.
Als Reaktionszeit wird die Zeitspanne für den Übergang
der Helligkeiten eines Bildpunktes von 10 % Ausleuchtung zu 90
% Ausleuchtung bezeichnet. Diese Werte müssen so gering wie
möglich sein, da sonst die schnellen Bewegungen in actionreichen
Spielen nicht korrekt oder nur mit einer Verzögerung dargestellt
werden. Diese für die meisten kaum sichtbaren Unterschiede
können für Profi - Gamer aus der E-Sport-Liga über
Sieg und Niederlage entscheiden.
Aber auch für normale Spieler, die sich nur ab und an mal
an ein Spiel setzen, ist die Bildschirmqualität entscheidend.
Wenn sich schon für ein Spiel entschieden wird, soll die
darin geschaffene Atmosphäre, die heutzutage mit Kinofilmen
durchaus mithalten kann, möglichst stimmig erzeugt werden.
Hier ist es dann wichtig, dass Farben korrekt dargestellt werden
und der Blickwinkel, in dem das Bild klar und deutlich dargestellt
wird, möglichst groß ist.
Um beispielsweise Survival-Horror-Spiele genießen zu können,
müssen die dunklen Stellen des Bildes auch wirklich dunkel
sein und dürfen nicht durch die Hintergrundbeleuchtung des
TFT-Monitors zu einem Grau verfälscht werden. Natürlich
muss auch durch die Umgebungsbeleuchtung, also die Lampen im Zimmer
entsprechend eingestellt werden. Der Beste Bildschirm gibt die
Stimmung eines in High Definition angezeigten und von einer Blu-Ray-Disc
abgespielten Films nicht ordentlich wider, wenn im gesamten Raum
die Neonleuchten flackern und die Umgebungsbeleuchtung in ein
gleißendes Licht tauchen. Um solche Stimmungen korrekt einzufangen
sollte hier mit einem Dimmer gearbeitet werden, damit im Fall
der Fälle das Licht im Zimmer abgedunkelt werden kann.
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